Mittwoch, 31. August 2011

ESM Rettungspaklet

"Rettungspaket" ESM - Machtergreifung durch Vertrag

Ab 2013 soll der von den EU-Funktionären eingerichtet "Rettungsfond" durch den ESM (Europäischer Stabilitätsmechanismus) abgelöst und zementiert werden. Doch was verbirgt sich hinter diesem ESM?
Der ESM ist:

  • ein auf zunächst 700 Mrd. Euro ( Artikel 8 des Vertrages) festgesetzter Fond, den die Mitgliedsländer unwiderruflich und bedingungslos auf Verlangen des Vorstandes aufzufüllen haben. (Art. 8 Abs.4, Art. 9)

  • Der Fond unterliegt keinem nationalen Recht (Art. 1, Art. 27). Er selbst und alle seine Mitarbeiter sind rechtlich immun (Art. 30), befreit von sämtlichen auch persönlichen Körperschafts- und Einkommenssteuern (Art. 31) und für niemanden nirgendwo rechtlich belangbar, weil es für sie kein zuständiges Gericht auf der Welt gibt.

  • Sein Aufsichtsgremium (Gouverneursrat) wird nicht gewählt, sondern ernannt, ist niemandem gegenüber Rechenschaft schuldig und dank seiner Größe (34 Mitglieder) vom Geschäftsführendem Direktor und seiner Verwaltung weitgehend steuerbar. Dieser Gouverneursrat ernennt ein ebenso großes Direktorium (Art. 6), sowie den geschäftsführenden Direktor, welcher umfangreiche Kompetenzen wie z.B. als einziger Weisungsbefugnis gegenüber den Mitarbeitern (Art. 7), hat. Dieser kann - ohne rechtlich Belang zu werden - im Namen des Fonds und damit auf Rechnung der Mitgliedsländer, schalten und walten, wie er will. Er kann selbst unlimitiert Kredite - auch bei privaten Banken - aufnehmen (Art. 17), für welche die Mitgliedsländer gemeinschaftlich haften und nach ihrem jeweiligen Anteil zum Nachschuß verpflichtet werden können. Wenn nämlich das Fondsvolumen nicht mehr ausreicht, kann der rechtlich nicht belangbare Gouverneursrat auf Kosten der Mitgliedsländer das Grundkapital eigenmächtig erhöhen (Art. 10).

  • Weil ausschließlich der geschäftsführende Direktor den Mitarbeitern (Arbeitsebene) Weisungen erteilen darf, kann er letztlich die Gelder beliebig verwenden und ist für keine Handlung rechtlich belangbar. Er darf sogar Anleihen von Staaten aufkaufen (Monetarisierung durch die Hintertür), sämtliche Kapitalmarktmanipulationen durchführen oder auch andere Institutionen unterstützen, auch wenn dies gegen nationale Rechte, Statuten der EZB oder den marktwirtschaftlichen Prinzipien verstoßen würde. Dank seiner generellen Immunität ist er nicht belangbar.

Die Euro-Mitglieder unter Merkel und Sarkozy haben mit diesem Vertrag den unlimitierten Zugriff auf die nationalen Haushalte durch diese demokratisch nicht kontrollierbare, rechtlich immune und von den Bürgern nicht überprüfbare EU-Funktionärseinrichtung verabredet. Dies soll bedingungslos und unwiderruflich sein und kann deshalb zu Recht als Ermächtigungsvertrag gesehen werden. Es garantiert den unlimitierten Zugriff auf die nationalen Haushalte, erlaubt weder demokratisch noch rechtlich überprüfbare kontrollierbare Marktinterventionen und beendet damit die nationalen Souveränitäten über die nationalen Haushalte.

Der letzte verbliebene Bereich nationaler Souveränität, das Haushaltsrecht und im Ergebnis auch die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland werden damit ausgehebelt. Dass Merkel diese Verabredung trifft, die einem Putsch gleich kommt, ohne das Parlament zuvor zu fragen, ist nicht nur ein Skandal, sondern bedeutet die Auflösung der souveränen nationalen EU-Mitgliedsstaaten und Schaffung einer Schulden- und Transferunion in ganz Europa. Die bisherigen Machtverhältnisse zwischen EU und Mitgliedsländern kehren sich um. Nicht mehr die EU-Funktionäre müssen für Programme werben, sondern die Mitgliedsländer müssen für Rückflüsse betteln und dafür die willkürlichen Vorgaben der nicht belangbaren und nicht demokratisch kontrollierbaren EU-Funktionäre akzeptieren und bei den Bürgern durchsetzen. Damit ist die Souveränität der Mitgliedsländer obsolet bzw. ausgehebelt.

In Zukunft wird es unbedeutend sein, wen die Bevölkerungen als Vertreter wählen. Über die Politik in den Ländern entscheiden willkürlich nicht demokratisch kontrollierbare und rechtlich nicht belangbare EU-Funktionäre.

Mit der Einführung des ESM (Vertragstext bei der Redaktion abrufbar) werden drei Entwicklungen vorgegeben:
  • 1. Die Machtergreifung der EU-Funktionäre über die vormals souveränen Mitgliedsländer und damit die Abschaffung der Demokratie in Europa und

  • 2. der Ansporn zu ungehemmter Schuldenmacherei in den EU-Mitgliedsländern, weil insbesondere die soliden und erfolgreichen Bürger über die durch den ESM eingeführte Schuldenunion dafür zur Kasse gebeten werden und

  • 3. das absehbare Ende des Euro und der EU, weil die Bürger sich diese vorprogrammierte Ausplünderung und Entdemokratisierung nicht ewig gefallen lassen werden.

Es wird schwer werden, diese Machtergreifung durch Vertrag vor den Grundgesetzen der einzelnen europäischen Länder rechtfertigen zu können. Gleichwohl: Zunächst muß für Deutschland der Bundestag diesem Vertrag noch zustimmen.

In den Reihen der Regierungsfraktion regt sich - z.T. offen, z.T. aber auch "nur" hinter den Kulissen, Widerstand, denn ein Demokrat kann der Aufgabe der Souveränität eigentlich nicht zustimmen. Die Kanzlermehrheit, die Steinmeier um diese Tatsache natürlich wissend, hierfür ausdrücklich bereits eingefordert hat, steht längst noch nicht.

Daher wächst der Druck von Seiten der Regierung auf ihre eigenen Abgeordneten. Es werden massive Einzelgespräche geführt, um insbesondere die "Wackelkandidaten" auf Kurs zu bringen. Der Druck von oben wächst. Aber auch von unten scheint sich Widerstand zu formieren. Auf der Internetplattform "AbgeordnetenCheck.de" www.abgeordneten-check.de/karte. (www.abgeordneten-check.de/karte.html?c=69) kann jedermann eine vorbereitete oder auch persönliche E-Mail-Petition an seinen Abgeordneten schicken und diesen auffordern, dem Druck von oben standzuhalten, den Ausverkauf deutscher Souveränität nicht zuzustimmen, den ESM-Vertrag zu stoppen. Noch ist der Vertrag nicht Gesetz. Es wäre zu wünschen, daß der Gegendruck von unten während der Sommerpause so, oder anders ausreichend stark wird, um das Schlimmste noch zu verhindern.


© Dr. Eike Hamer
Herausgeber "Wirtschaft aktuell"
www.mittelstandsinstitut-niedersachsen.de

... Veltins ...

Neulich in einem coolen Wohnzimmer traf ich auf zwei durstige Mäuse ...




100 Years - 100 Styles

Freitag, 26. August 2011

Champions League 2011/12





Die Termine
13.09.11 (Di) BVB - FC Arsenal
28.09.11 (Mi) Olympique Marseille - BVB
19.10.11 (Mi) Olympiakos Piräus - BVB
01.11.11 (Di) BVB - Olympiakos Piräus
23.11.11 (Mi) Arsenal London - BVB
06.12.11 (Di) BVB - Olympique Marseille

So sahen die Reaktionen in den Vereinen aus...

Dortmund



Hans-Joachim Watzke (Geschäftsführer): "Spannende Gruppe, für unsere Fans tolle Reiseziele, insgesamt aus meiner Sicht eine prima Auslosung."
Jürgen Klopp (Trainer): "Wir nehmen es, wie es kommt. Uns sind drei tolle Mannschaften zugelost worden. Meine Vorfreude auf die Champions League ist riesengroß."
Michael Zorc (Sportdirktor): "Obwohl wir aus Topf vier gekommen sind, sehe ich durchaus die Chance, die Gruppenphase zu überstehen, ohne dass wir allerdings Favorit wären."
Sebastian Kehl (Mannschaftskapitän): "Die Champions League ist für uns eine große Herausforderung. Ich glaube allerdings, dass es noch schwerer hätte kommen können und dass wir durchaus eine Chance haben. Im Moment herrscht bei uns die pure Freude, wieder dabei zu sein."
Mats Hummels: "Ich finde, wir haben eine sehr stimmungsvolle Gruppe erwischt. Jedes Spiel wird für uns ein Highlight."
Roman Weidenfeller: "Drei reizvolle Gegner, und das Weiterkommen ist nicht ausgeschlossen. Wir werden alles dafür tun, dass es klappt."


Leverkusen

Robin Dutt (Trainer): "Das ist kein leichtes Programm - zwar angenehm zu bereisen, aber schwer zu bespielen. Chelsea und Valencia sind wahrlich keine Unbekannten, und Genk haben wir in der Vorbereitung als hochkarätigen Gegner kennengelernt."
Wolfgang Holzhäuser (Geschäftsführer Bayer Leverkusen): "Wir haben durchaus die Chance, da weiterzukommen. Da ist eine hochinteressante Gruppe. Sportlich schwer, aber wir sind in der Lage, da mitzuspielen."
Simon Rolfes (Kapitän Bayer Leverkusen): "Das ist eine sehr gute Gruppe mit interessanten Gegnern. Unser Ziel ist es, uns für das Achtelfinale zu qualifizieren."


Bayern München

Jupp Heynckes (Trainer): "Das ist die stärkste Gruppe der gesamten Auslosung. Ich kenne Villarreal und Neapel sehr gut, das sind absolute Topteams. Und über Manchester City braucht man gar nicht zu reden, die haben wahnsinnig aufgerüstet und wollen mit allen Mitteln internationalen Erfolg. Ja, wir sind in der schwierigsten Gruppe der Champions League. Wir werden in jedem einzelnen Spiel gefordert sein und müssen jedes Match hochkonzentriert angehen. Jedes Spiel hat die allergrößte Bedeutung."
Christian Nerlinger (Sportdirektor): "Das ist eine sehr anspruchsvolle Gruppe, in der wir trotzdem Favorit sind. Es herrscht ein bisschen gedämpfte Stimmung, mir hätten andere Mannschaften besser gefallen. Villarreal kennt unser Trainer in- und auswendig, er hat aber im letzten Jahr keine guten Erfahrungen mit ihnen gesammelt. Wir sind als Mannschaft stark genug, um da zu bestehen. City ist ein sehr schweres Los, ein sehr harter Gegner. Das hätte nicht sein müssen. Sie kämpfen darum, die Vorherrschaft Manchester Uniteds in England zu brechen und wollen auch in Europa eine Rolle spielen. Kein Mensch weiß, wie das mit dem Financial Fairplay funktionieren soll, die sind sehr aggressiv auf dem Markt tätig."
Karl-Heinz Rummenigge (Vorstandsvorsitzender): "Eine hochinteressante Gruppe. Mit Klubs aus der spanischen, englischen und italienischen Liga sind hier die stärksten Ligen Europas am Start. Das ist allerhöchste Qualität. Dennoch ist das Ziel des FC Bayern, das Achtelfinale zu erreichen."
Philipp Lahm (Kapitän Bayern München): "Diese Gruppe ist der Wahnsinn. Da spielen die stärksten Ligen Europas direkt gegeneinander, da wird jedes Spiel zum Fußballschmankerl für die Fans. Ich freue mich aber drauf, das ist richtige Champions League. Wenn wir konzentriert spielen, unsere Qualität ausspielen und unsere Fans uns unterstützen, dann werden wir unser erstes Ziel erreichen: das Achtelfinale. Ich bin zuversichtlich."
Bastian Schweinsteiger (Bayern München): "Das ist jetzt nun wirklich Champions League. Von acht Gruppen haben wir sicherlich die härteste bekommen, aber das macht uns nichts. Ich freue mich auf tolle Spiele in der Allianz Arena und ich bin sicher, dass uns Jupp Heynckes auf alles richtig vorbereiten wird. Wenn wir in Europa unter den Topteams sein wollen, dann müssen wir das packen. Und ich bin sicher, dass wir das packen!"
Arjen Robben (Bayern München): "Das ist eine schwierige, aber auch interessante Gruppe mit lauter starken Gegnern. Wir haben sechs Spiele auf hohem Niveau vor uns, in denen wir uns selbst noch weiter steigern können. Aber wenn wir hochkonzentriert spielen, dann bin ich überzeugt davon, dass wir weiterkommen."
Franck Ribery (Bayern München): "Puh, das ist der Hammer! Da werden wir vom ersten bis zum sechsten Spieltag richtig Gas geben müssen, um unser Ziel zu erreichen. Manchester City will Erfolge, egal was es kostet. Villarreal und Neapel sind zwei sehr, sehr starke Teams. Wir brauchen Topleistungen, um gegen diese Mannschaften bestehen zu können."
Manuel Neuer (Bayern München): "Diese Gruppe wird alles andere als einfach, es sind keine Schwachpunkte dabei. Manchester City ist ein Hammerlos, Neapel hat vergangenes Jahr eine super Saison gespielt und spanische Mannschaften sind immer spielstark und gefährlich. Es hätte durchaus leichter kommen können für uns - aber wer wie wir große Ziele hat, muss sich auch in dieser Gruppe durchsetzen."

Quelle



REISETIPPS:

Champions-League für Jedermann

Der Fußballgott meinte es heute ab 17.45 Uhr verdammt gut mit dem BVB, als er in der letzten Runde die wohl zwei merkwürdigsten Glücksfeen der Fußballgeschichte auf die neue Champions-League Saison ansetzte. Die Dame mit Vollbart schob gekonnt die Gruppen zusammen, während ihre Kollegin an Lostopf 4 die passende Vereine zusammenloste. Man könnte aus BVB-Sicht sagen: "We have a little bit lucky."

Unter dem Strich kam eine Gruppe wie gemalt, die sportlich attraktiv, gleichzeitig machbar ist - und für Fans jeder Coleur etwas zu bieten hat.

Sowohl für begeisterte Städtereisende, als auch modebewusste Shoppingveteranen dürfte London mit dem ansässigen FC Arsenal geradezu begeistern. Und dazu wird auch noch Fußball gespielt. Pech haben hier leider die Fans gepflegter Pyroshows, sie kommen drei Wochen zu spät. Aber hier bietet sich ja immer noch Berlin als Ausweichort an.

Wer sich für Kultur und Landschaft begeistern kann, dem sei die Fahrt zu Olympique Marseille wärmstens ans Herz gelegt. Südfrankreich mit der Carmargue ist ein wunderschönes Fleckchen Erde und bietet mit Städten wie Avingon in der Umgebung Geschichte und Kultur auf höchsten Niveau. In der Hafenstadt Marseille soll es ganz passable Fischbrötchen geben.

Und auch an die Freunde der härteren Gangart ist gedacht. Komplettiert wird die Gruppe mit Olympiakos Piräus. Mindestens eine bombastische Bengaloshow wird garantiert, eventuell ist sogar das ein oder andere Scharmützel mit heimischen Fans drin. Gucken sie dort Fußball, wo ihre Steuergelder Urlaub machen - oneway.

Besser hätte es doch nicht kommen können. Interessante Reiseziele, mt Marseille und Piräus zwei Vereine, mit stimmgewaltiger Anhängerschaft und kräftemäßig so ausgeglichen, dass Spannung vorprogrammiert ist. Zum Glück ist man ein Westverein in Lostopf 4. Danke, lieber Fußballgott.

Quelle

Mittwoch, 24. August 2011

Pixies Parody by Chris Morris

Grundwortschatz: schlechtes Wetter

Wenn es mal ausnahmsweise nicht so sonnig sein sollte, hier der wichtige Grudnwortschatz für Smalltalk über den Regen...

Bei schlechtem Wetter:


# Ja, es war das Billigste. (Antwort auf: Hast du das schlechte Wetter bestellt?)
# Man muss sparen, wo man kann. (dito)
# Frau Holle macht die Betten
# Eichen sollst du wichen, Buchen sollst du suchen.
# Man muss auch an die Landwirtschaft denken
# Gut, dass die Häuser hohl sind und nicht auf dem Kopf stehen!
# Egal, wenn´s heute regnet. Ist ja sowieso schlechtes Wetter.
# Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur falsche Kleidung.
# Kalt in Deutschland!
# So kalt, dass dem Messingaffen die Eier abfrieren.
# Scheiß Wetter!
# Ganz schön maikühl heute!
# Bei diesem Wetter jagt man ja keinen Hund vor die Türe.
# Es klärt sich auf zum Wolkenbruch.
# Schön schattig draußen!
# Ohne Sonnenbrille kann man sich nicht aus dem Haus wagen.
# Nein, ich schwitze! (nass er ist)
# Es strömt in Gießen!



Mit Petrus reden:

# Petrus blinzelt (Gewitter
# ... rülpst
# ... kegelt
# ... haut auf die Kiste
# ... zieht um
# ... hat gefurzt
# ... lässt Wasser
# ... schifft
# Jetzt ist Petrus der Sack geplatzt

Dienstag, 23. August 2011

Hackergruppe Anonymous gehackt




Quelle

Anonymous-Hacker gehackt.
Die anonyme Hackertruppe hat Ärger mit
der Konkurrenzgruppe TeamPoison,
die neben Anonymous auch LulzSec attackierte und
sie als "Script Kiddies"
verhöhnte.



Quelle
7. Mai:
Mit der Eröffnung eines Twitter-Accounts treten LulzSec ins Licht der Öffentlichkeit. Erste Amtshandlung ist die Verkündung eines Angriffs auf Fox.com. Neben anderen Daten präsentiert man vor allem die persönlichen Informationen von über 73.000 Kandidaten der TV-Show X Factor als Beute. In den nächsten Wochen folgen ähnliche Attacken auf Sony und die Datenbanken anderer Konzerne.

30. Mai:
Mit einer vergleichsweise harmlosen Aktion festigen LulzSec ihren Ruf als anarchistische Selbstdarsteller: Nach einem erfolgreichen Hack der Website des US-Senderkette PBS stellt die Gruppe dort einen fingierten Artikel über den ermordeten Rapper Tupac Shakur ein. Dieser sei angeblich noch am Leben und halte sich in Neuseeland auf.

2. Juni
LulzSec veröffentlichen über eine Million Kundendaten von verschiedenen Sony-Websites. Die persönlichen Informationen über Passwörter, E-Mail-Adressen und Download-Coupons stammen hauptsächlich von SonyPictures.com.

3. Juni
Im Rahmen der Operation "LulzBoat" gewinnen die Attacken der Gruppe politische Tragweite: Ins Fadenkreuz der Hacktivisten geraten nun Sicherheitsorganisationen, die unter anderem mit dem FBI zusammenarbeiten.

5. Juni
Ein Angriff auf Websites von Nintendo gelingt offenbar, fördert aber keine Daten zu Tage. LulzSec stellen klar, Nintendo nicht direkt schaden zu wollen, "weil wir das N64 viel zu gern mögen".

10. Juni
Die Daten von über 25.000 privaten Netznutzern werden veröffentlicht. In einer weiteren Botschaft rufen LulzSec die Öffentlichkeit dazu auf, diese zum eigenen Spaß und Nutzen zu missbrauchen und sie zum Beispiel auf Facebook.com einzugeben.

13. Juni
Bethesda meldet einen nicht autorisierten Zugriff auf seine Server. Wenig später äußern sich LulzSec zum Hack und behaupten, im Besitz der Daten von über 200.000 Nutzern zu sein. Allerdings werde man auf deren Veröffentlichung verzichten, denn man schätze Call of Cthulhu. Die Hacker fordern Bethesda dazu auf, ihren "Saustall in Ordnung zu bringen".

13.-20. Juni
In schneller Folge kommt es zu weiteren Angriffen auf Seiten des amerikanischen Senats sowie von Sicherheitsagenturen in Amerika und England. Nach eigener Aussage gelingt es LulzSec sogar, die Website des CIA zeitweilig lahm zu legen. Dafür fehlt allerdings ein Beweis.

23. Juni
LulzSec veröffentlicht interne Dokumente des Staates Arizona, um gegen dessen umstrittene Anti-Immigrations-Gesetzgebung zu protestieren.

23-26. Juni
Diverse Hacker-Gruppen blasen zum Gegenangriff auf die als "Grey Hats" eingestuften LulzSec. Der Terminus bezeichnet Hacker, deren Motive in der Szene nicht als völlig integer gelten. Eine Gruppe namens TeaMp0isoN behauptet, mit Webdesigner Sven Slootweg ein Mitglied von LulzSec enttarnt zu haben. Eine weitere Gruppe namens A-Team veröffentlicht eine angeblich komplette Liste der LulzSec-Mitglieder, darunter auch die Identität des LulzSec-Kapitäns Sabu, angeblich ein IT-Berater aus New York.

21. Juni
Die englische Polizei verhaftet den 19 Jahre alten Ryan Cleary, der laut LulzSec angeblich kein volles Gruppenmitglied ist, sondern lediglich deren IRC-Kanal betreibe. In den nächsten Tagen durchsucht das FBI die Serverräume diverser amerikanischer Websites und nimmt weitere Verdächtige fest. Darunter auch die in Iowa lebende Laurelai Bailey. Sie wurde auf der A-Team-Liste als Gruppenmitglied geführt, ist laut LulzSec aber nur lose mit dem Kernteam alliiert.

26. Juni
In einer finalen Botschaft behaupten LulzSec, lediglich aus sechs Mitgliedern zu bestehen, und geben ihre Auflösung bekannt. Die angeblich von vornherein auf 50 Tage ausgelegte Kreuzfahrt des "LulzBootes" sei nun vorüber und man verabschiede sich in der Hoffnung, ähnliche netzpolitische Aktionen inspiriert zu haben. Die Auflösung geschehe nicht aus Angst vor Enttarnung und rechtlicher Verfolgung, sondern, weil die Aufgabe der Gruppe erfüllt sei und das mediale Interesse an den LulzSec-Aktionen ohnehin abnehme. Im Rahmen einer letzten Veröffentlichung erbeuteter Daten gelangen unter anderem persönliche Informationen von 550.000 Nutzern der Betaversion des Online-Shooters Battlefield Heroes ins Netz. Sie stammen von einem Angriff auf Electronic Arts.
 			 		 		

Dienstag, 16. August 2011

Auf die Theke!

"Besonders pervers: Laut „Express“ ließ ein Fan die Hosen fallen, entblößte seinen Penis. Dann legte er ihn einem Eis-Verkäufer auf die Bauch-Theke."

"Für die Köln-Ultras war die katastrophale Schlappe auf Schalke offenbar nicht einfach zu ertragen. Sie pinkelten in Bier-Becher. Ein Zeuge beobachtete zudem, wie eine Person Kot in einen Becher legte. Dann schleuderte er die Ladung Richtung Schalke-Block."

Quelle


hit by an angel






Donnerstag, 11. August 2011

Mittwoch, 10. August 2011

Wasch Dich, du Naziklotzbirne! Das Trojaner T-Shirt



Großartig:

Das Gratis-Shirt mit Totenkopf und "Hardcore"-Aufdruck nahmen die Besucher des NPD-Rockfestivals in Gera gern mit nach Hause. Doch nach dem Waschen erlebten die beschenkten Neonazis eine Überraschung: Das Hemd trug eine geheime Botschaft.

Gera - Die T-Shirts muteten martialisch an: Ein Totenkopf und die Aufschrift "Hardcore Rebellen - National und Frei" zierten das schwarze Hemd. Da griffen viele Neonazis gerne zu, als die Shirts am vergangenen Samstag beim rechtsextremen Musikfestival "Rock für Deutschland" in Gera verschenkt wurden.

Allerdings dürfte manch Rechtsextremer daheim nach dem ersten Waschgang ziemlich überrascht gewesen sein. Denn der Totenkopf war verblasst, vom "Hardcore Rebellen" nichts mehr zu sehen. Stattdessen stand da plötzlich auf dem Stoff: "Was Dein T-Shirt kann, kannst Du auch - Wir helfen Dir, Dich vom Rechtsextremismus zu lösen". Dazu ga es die Kontaktdaten der gemeinnützige Berliner Aussteigerinitiative "Exit" - übrigens nicht abwaschbar.

250 dieser Trojaner-T-Shirts seien über einen Strohmann an die Veranstalter des Konzertes übergeben worden, die sie dann gratis verteilten, sagte Exit-Deutschland-Gründer Bernd Wagner am Dienstag. Gegenüber der "Süddeutschen Zeitung" zeigte sich Wagner zufrieden mit der Aktion, die in einschlägigen Neonazi-Foren im Internet für Diskussionen sorgte.

"Exit" habe es mit Hilfe der T-Shirts geschafft, das Anliegen der Initiative direkt ins Milieu hineinzutragen. Zwar bringe die Aktion keinen Rechtsextremisten dazu, seine fremdenfeindliche und antisemitische Ideologie von heute auf morgen zu überdenken. "Aber unser Name speichert sich in den Köpfen ab. Und wenn dann irgendwann mal einer darüber nachdenkt, die Szene zu verlassen, wird er sich an uns erinnern", sagte Wagner der "SZ". "Exit" hilft seit dem Jahr 2000 aussteigewilligen Rechtsradikalen, sich von der Szene zu lösen.

Finanziert wurde die Aktion dem Blatt zufolge von einem Marketing-Experten aus Hamburg, der lieber anonym bleiben möchte. Die Shirts seien dem ausrichtenden Thüringer Landesverband der NPD vor dem Konzert zugeschickt worden - getarnt als Kleiderspende eines angeblichen Rechtsextremisten. Zu dem Konzert in Gera waren rund 600 Rechtsextreme gekommen.


Quelle

Lee Jeffries - black and white






via SZ

Dienstag, 9. August 2011

masturbatorische Absicht? Saug ihn!



Der beste Input fliegt einem einfach so zu...

"Zu Hause habe der Patient in angetrunkenem Zustand seinen nicht
eregierten Penis in masturbatorischer Absicht in den Ansaugstutzen
eines Staubsaugers der Marke "Kobold" gesteckt."

Fall 14 + 15 sollte man sich reinziehen:-))

http://brennessel.blogsport.de/images/DOKTORARBEIT_Penisverletzungen_bei_Masturbation_mit_Staubsaugern.pdf

Freitag, 5. August 2011

Kicker Managerspiel 2011/12

Letzte Chance!!! Heute Abend geht es dann endlich wieder los mit der BuLi und dem geregelten Wochenenden. Endlich.

Wie eh und jeh wird natürlich wieder das Manager-Fachwissen spielerisch gemessen und es wird ordentlich KICKER-MANAGER gespielt. Bist du schon dabei? Falls nicht, solltest du heute noch schleunigst ein Team aufstellen und dich unserer Liga anschliessen:

Liganame: FOOT FIGHTERS_INTERACTIVE

http://manager.kicker.de/interactive/bundesliga/meinteam/meinkader

Donnerstag, 4. August 2011

Gängiges an der Supermarktkasse - Grundwortschatz


Die Kassiererin:

# Karte oder bar?
# Auf der Rückseite unterschreiben
# Geheimzahl eingeben und 2x bestätigen
# Und dann bekomm ich hier noch ein Autogramm
# Den Bon?
# Tüte?
# Tütchen?
# Ein Glückspfennig für Sie?
# Aber nicht sofort alles ausgeben!
# Sammeln Sie unsere Treuepunkte?
# Payback?

Der Kunde:

# Ich habs passend
# Sie haben es - und ich bin es los
# Hab´s leider nicht kleiner
# Mit Karte
# Gutes muss teuer sein
# Dafür muss eine alte Frau (wie Sie) lange für stricken
# Zuzüglich Märchensteuer?
# Und ein paar Zerquetschte
# Nur Cash macht fresh
# Für so´n Scheiß kriegste keinen Preis
# Ist noch Luft im Preis?
# Der Kunde ist König
# Auf Wiederblechen!
# Nein, keine Punkte!